AML (Anti-Money-Laundering)

AML (Anti-Money-Laundering): Die Gesamtheit gesetzlicher und interner Maßnahmen, mit denen Glücksspielanbieter verhindern sollen, dass ihre Plattform zur Verschleierung illegal erworbener Gelder genutzt wird.

Lizenzierte Glücksspielanbieter sind gesetzlich verpflichtet, verdächtige Transaktionsmuster zu erkennen und zu melden, etwa ungewöhnlich hohe Einzahlungen ohne entsprechende Spielaktivität oder wiederholte Ein- und Auszahlungen ohne erkennbaren Spielzweck. AML-Maßnahmen arbeiten eng mit der im Glossar separat behandelten Identitätsprüfung (KYC) zusammen, da eine zuverlässige Identifizierung der Nutzer Grundvoraussetzung für eine wirksame Geldwäscheprävention ist.

Für Spielende äußert sich AML in der Praxis vor allem durch zusätzliche Prüfschritte bei Ein- oder Auszahlungen, etwa Nachweise zur Herkunft größerer Geldbeträge. Diese Prüfungen dienen nicht dem Misstrauen gegenüber einzelnen Nutzern, sondern sind ein branchenweiter regulatorischer Standard.

Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Recht & Regulierung sowie vertiefend unser Pillar zu Datenschutz, KYC und AML.

Vertiefend dazu: Geldwäscheprävention.

Einordnung im Themenbereich

Redaktioneller Hinweis: Dieser Inhalt wurde nach der testlabor24-Methodik strukturiert, redaktionell geprüft und thematisch in unser Wissenssystem eingeordnet. Glücksspiel kann süchtig machen; Informationen zum Spielerschutz findest du im Bereich Responsible Gambling.
Autor: Fachautor Recht · Letzte Aktualisierung: 2026-07-04 · Prüfung: Redaktionelle Qualitätskontrolle