Glücksspielsteuer

Glücksspielsteuer: Eine staatliche Abgabe, die in Deutschland auf bestimmte Glücksspielformen wie virtuelle Automatenspiele erhoben wird, meist berechnet auf Basis des Einsatzes statt des Gewinns.

Die Glücksspielsteuer wird formal vom Anbieter an den Staat abgeführt, fließt jedoch faktisch in die Kalkulation der Auszahlungsquote ein, da sie die wirtschaftliche Gesamtrechnung des Anbieters beeinflusst. Diese Besteuerungsform unterscheidet sich von einer Besteuerung individueller Spielgewinne der Nutzer, die in Deutschland für private Glücksspielgewinne in der Regel nicht separat anfällt. Die konkrete Ausgestaltung der Glücksspielsteuer unterscheidet sich zwischen Ländern teils erheblich.

Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Recht & Regulierung sowie vertiefend unser Pillar zu Glücksspielstaatsvertrag.

Vertiefend dazu: Glücksspielsteuer.

Einordnung im Themenbereich

Redaktioneller Hinweis: Dieser Inhalt wurde nach der testlabor24-Methodik strukturiert, redaktionell geprüft und thematisch in unser Wissenssystem eingeordnet. Glücksspiel kann süchtig machen; Informationen zum Spielerschutz findest du im Bereich Responsible Gambling.
Autor: Fachautor Recht · Letzte Aktualisierung: 2026-07-05 · Prüfung: Redaktionelle Qualitätskontrolle