ICD-11-Klassifikation: Die von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebene internationale Klassifikation von Krankheiten, in der auch die Glücksspielstörung als eigenständige diagnostische Kategorie aufgeführt ist.
Die ICD-11 definiert bestimmte Kriterien, anhand derer eine Glücksspielstörung diagnostisch eingeordnet werden kann, etwa ein wiederholter Kontrollverlust über das eigene Spielverhalten oder eine fortgesetzte Ausweitung des Spielens trotz negativer Konsequenzen. Diese Klassifikation bildet eine wichtige wissenschaftliche Grundlage für Forschung, Prävention und Behandlung, ersetzt jedoch keine individuelle Diagnose durch eine Fachperson.
Wer bei sich selbst Anzeichen bemerkt, die diesen Kriterien ähneln, sollte sich an eine Beratungsstelle oder eine ärztliche Fachperson wenden, statt eine Selbstdiagnose vorzunehmen.
Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Responsible Gambling sowie vertiefend unser Pillar zu Spielsuchtforschung & Wissenschaft.
