Risikofaktor (Spielsucht): Ein Merkmal oder eine Lebensumstand, der wissenschaftlich mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung eines problematischen Glücksspielverhaltens in Verbindung gebracht wird.
Die Spielsuchtforschung unterscheidet zwischen individuellen Risikofaktoren, etwa bestimmten psychologischen Veranlagungen oder vorangegangenen Suchterkrankungen, und umfeldbezogenen Risikofaktoren, wie einer leichten Verfügbarkeit von Glücksspielangeboten oder sozialem Druck. Das Vorliegen eines oder mehrerer Risikofaktoren bedeutet nicht zwangsläufig, dass sich bei einer Person tatsächlich eine Glücksspielstörung entwickelt, sondern beschreibt eine statistisch erhöhte Wahrscheinlichkeit.
Ein Bewusstsein für die eigenen Risikofaktoren kann helfen, das eigene Spielverhalten aufmerksamer zu beobachten.
Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Responsible Gambling sowie vertiefend unser Pillar zu Spielsuchtforschung & Wissenschaft.
