Spielsuchtforschung: Ein interdisziplinäres wissenschaftliches Forschungsfeld, das Ursachen, Verlauf, Prävention und Behandlung von problematischem Glücksspielverhalten untersucht.
Die Spielsuchtforschung stützt sich auf Erkenntnisse aus Psychologie, Verhaltensökonomie und Medizin und hat unter anderem zur Klassifikation der Glücksspielstörung in der ICD-11 beigetragen. Zentrale Forschungsthemen umfassen etwa den Near-Miss-Effekt, individuelle Risikofaktoren sowie die Wirksamkeit von Spielerschutzmaßnahmen wie Limitsystemen. Prävalenzstudien liefern der Spielsuchtforschung wichtige Daten zur Verbreitung problematischen Spielverhaltens in der Bevölkerung.
Erkenntnisse aus der Spielsuchtforschung fließen zunehmend in regulatorische Entscheidungen und die Gestaltung von Schutzmaßnahmen ein, auch wenn zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und deren praktischer Umsetzung teils erhebliche Zeit vergeht.
Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Responsible Gambling sowie vertiefend unser Pillar zu Spielsuchtforschung & Wissenschaft.
Vertiefend dazu: Spielsuchtforschung.
