Nachweispflicht (Herkunft der Mittel)

Nachweispflicht (Herkunft der Mittel): Die Verpflichtung eines Nutzers, auf Verlangen eines Anbieters die Herkunft eines eingezahlten oder ausgezahlten Geldbetrags zu belegen, etwa durch Gehaltsnachweise oder Kontoauszüge.

Diese Nachweispflicht ist Teil der Geldwäscheprävention und wird typischerweise bei ungewöhnlich hohen Transaktionen oder auffälligen Transaktionsmustern ausgelöst, unabhängig davon, ob die betreffende Person tatsächlich in unrechtmäßiger Weise gehandelt hat. Die konkreten Schwellenwerte, ab denen ein Herkunftsnachweis verlangt wird, unterscheiden sich zwischen Anbietern und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Eine zügige Bereitstellung angeforderter Nachweise beschleunigt in der Regel die weitere Bearbeitung von Transaktionen erheblich.

Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Recht & Regulierung sowie vertiefend unser Pillar zu Datenschutz, KYC und AML.

Einordnung im Themenbereich

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Autor: Fachautor Recht · Letzte Aktualisierung: 2026-07-05 · Prüfung: Redaktionelle Qualitätskontrolle