Near-Miss-Effekt: Ein psychologisches Phänomen, bei dem ein knapp verfehltes Gewinnergebnis, etwa zwei von drei benötigten Symbolen bei einem Slot, vom Gehirn ähnlich wie ein tatsächlicher Gewinn verarbeitet wird und zum Weiterspielen motivieren kann.
Die Spielsuchtforschung beschreibt den Near-Miss-Effekt als einen Mechanismus, der objektiv einen Verlust darstellt, subjektiv jedoch als "beinahe Erfolg" empfunden wird. Dieser Effekt kann unabhängig vom tatsächlichen House Edge eines Spiels zu einer verzerrten Wahrnehmung der eigenen Gewinnchancen führen. Manche Spielmechaniken sind technisch so gestaltet, dass Near-Miss-Ergebnisse häufiger auftreten als bei einer rein zufälligen Verteilung zu erwarten wäre.
Ein Bewusstsein für diesen Effekt kann helfen, das eigene Spielverhalten realistischer einzuschätzen.
Mehr zu diesem Zusammenhang erklärt unser Hub zu Responsible Gambling sowie vertiefend unser Pillar zu Spielsuchtforschung & Wissenschaft.
Vertiefend dazu: Near-Miss-Effekt.
